Jesus Reformation Africa

Teil 2 | Familie Salvisberg – 3 Monate in Tansania

Es geht weiter mit Teil 2. | Es gäbe soviel darüber zu berichten, was der Herr in dieser Zeit in Tansania getan hat. Hier nochmals ein paar Eindrücke dazu.

Buturi | In Buturi, kommen laufend neu Menschen zur Gemeinde hinzu. Deshalb besuchten wir Buturi nochmals für zwei Tage. Ausserdem, begleiten Einheimische die jungen Gläubigen ein bis zweimal wöchentlich. Inzwischen ist die Zahl auf etwa 56 gewachsen..

Kurzes Zeugnis | Diese ältere Dame hatte seit längerem Schmerzen im Rücken und in den Knien, dadurch konnte sie nicht mehr richtig gehen. Zusätzlich kamen noch Schlafprobleme dazu. 

Nachdem sie von uns das volle Evangelium gehört hatte, tat sie, wie es in der Bibel steht, Busse und liess sich auf den Namen Jesus taufen. Sie empfing beim anschliessenden Gebet den Heiligen Geist (Apg 2,38) und durfte Heilung an ihrem Körper erleben.

Ca. vier Wochen später haben wir sie besucht, es geht ihr seither sehr gut und auch schlafen kann sie wieder sehr gut!🤗 Halleluja, preist den Herrn!!🙏🏻🙏🏻🙏🏻


Menschen öffnen ihr Herz für Jesus und werden neugeboren | Aus den Einsätzen, aber auch durch den „Healingplan“, entschieden sich zunächst 170 Personen, sich taufen zu lassen.
Da es uns wichtig war, dass die Leute nicht nur eine Poolparty feiern, sondern wirklich von Neuem geboren werden, luden wir sie ein, um sie über zwei Tage in den Themen Glaube, Busse, Wassertaufe, Empfangen des Heiligen Geistes und Nachfolge Jesu zu lehren.

Nach diesen zwei Tagen waren 115 Personen bereit, ihr altes Leben in der Taufe hinter sich zu lassen und Jesus nachzufolgen.

Hier einen Einblick in die Taufen und in das Leben einer Frau, die sich entschied das Leben mit Zauberei und der Macht der Finsternis abzulegen und sich Jesus zuzuwenden:

Viele Taufen, frei von der Macht der Zauberei und geheilte Beine.

Hier ein weiteres Zeugnis eines jungen Mannes der sich taufen liess:
Edouard – Mafuru, Lebenszeugnis eines jungen Mannes | Als ich (Joël) im März gemeinsam mit der Familie Haus und Matthäus in Tanzania war, haben Caroline und Gideon einen jungen Mann auf der Strasse angetroffen, dem es sichtbar nicht gut ging. Sie haben ihm das Evangelium erklärt, auf das er sehr offen reagiert hatte.

Sie brachten ihn zu Daniel, der sich daraufhin um ihn und seine Familie kümmerte. Es traten verschiedene Schwierigkeiten auf. Er konnte beispielsweise nicht mehr zur Schule gehen, da sie die Schulgebühren nicht mehr aufbringen konnten. In dieser Zeit verfiel er in Sinnlosigkeit, fand Freunde auf der Straße, die ihn zum Alkoholkonsum verleiteten, und die Spirale drehte sich noch weiter nach unten.

Durch das Evangelium und die praktische finanzielle Unterstützung, damit er zurück zur Schule gehen konnte, kam nun neue Hoffnung in sein Leben. Er konnte die Highschool mit Bestnoten abschließen und kann sich nun aussuchen, an welcher Universität er studieren möchte. Da er aktuell auch keine Arbeit hatte, fing er an, freiwillig als Lehrer in der Schule zu arbeiten, die wir für Waisenkinder im Vorschulalter gebaut haben.

Weiter veränderte das Evangelium sein Leben. Er hat Hunger nach dem Wort Gottes bekommen und fing an, uns als Übersetzer zu dienen. Dadurch hörte er immer wieder das volle, rettende Evangelium. Dies führte ihn zur Busse, seine Sünden zu bekennen, sich Jesus hinzuwenden und sich taufen zu lassen. Nach der Taufe empfing er auch den Heiligen Geist und erfuhr einen starken inneren Frieden und Ruhe.

Auch seine Mutter bemerkte die Veränderung in seinem Leben, so dass sie von weither nach Musoma reiste, um Jesus und die Menschen kennen zu lernen, die ihrem Sohn und ihrer Familie halfen, aus der Spirale auszubrechen. Die Mutter entschied sich auch gleich für Jesus und ließ sich am gleichen Tag wie ihr Sohn zusammen taufen. Hallelujah!!🤗

Wir sind gespannt, wie es mit Mafuru weitergeht.

Danke für eure Gebete für ihn und seine Familie. Er kann nicht zurück an seinen Wohnort, da die Mutter befürchtet, dass neidische Familien in der Umgebung ihn umbringen könnten, weil er so gut in der Schule abgeschlossen hat.

Ja, das Thema Zauberei und rituelle Opfer ist groß,

ABER DER HERR IST GRÖßER!


Am letzten Freitag und Samstag vor dem Abflug luden Daniel und ich die Pastoren und Leiter der Region zu einem Training ein. Ich war berührt und dankbar, wie stark die Pastoren und Leiter mitgemacht haben und lernbereit waren.

Priorität eins hatte dabei das volle Evangelium, das die Kraft hat zu retten, wie auch das Thema „Segen“ & „Fluch“. An vielen Orten in Afrika wird ein Wohlstands-, Wohlfühlevangelium gepredigt, das die Leute zwar in die Kirchen zieht, weil sie Erfolg haben wollen, aber es verändert sie nicht. Viele kommen in die Kirchen und leben in ihrem Alltag aber weiter wie zuvor, schlagen ihre Frauen, gehen weiter zum Zauberdoktor und anderes.

Wir vertieften anhand der „Blume“ das volle Evangelium und trainierten, die gute Nachricht in fünf Minuten in einer alltäglichen Situation zu verkünden. Sie hatten sichtlich Spaß an der Übung und gaben ihr Bestes, um das Evangelium verständlich und kreativ rüberzubringen.

Sie haben sich nun zum Ziel gesetzt regelmässig, miteinander auf die Strasse und von Haus zu Haus zu gehen, um im Namen Jesus das Evangelium zu predigen, die Kranken zu heilen und die Gebundenen aus der Macht Satans zu befreien.

Danke für eure Gebete, dass das was Gott unter diesen Leitern angefangen hat weitergeht und viel Frucht daraus entsteht.


Der Bau geht weiter. Beim ersten Missionshaus wird gerade der erste Stock gebaut. Hier ein paar Eindrücke dazu:

Vorbereitung für den Boden des ersten Stockes.
Die Eisen werden gelegt, damit der Beton gegossen werden kann.
Das Land wurde jetzt auch „plan“ gemacht. Sie nennen es: „Leveling the ground“.

Weiter soll neben den beiden Missionshäusern auch eine Lodge zur Unterbringung der „Lehrlinge“, ein Seminar-/ Konferenzraum, eine Küche mit Ess-/ Gemeinschaftsraum gebaut werden.

Wir sind weiterhin sehr dankbar für euer Gebet, aber auch für finanzielle Unterstützung. Wir hoffen, das Bauprojekt mit der Jüngerschaftsschule Anfang nächsten Jahres abzuschliessen. Unbeirrt dessen, ob es so sein wird oder nicht, werden wir mit dem „Jünger-machen“ und Evangelisieren weiter machen.

Liebe Grüsse und Gottes reichen Segen! Familie Salvisberg


Konto: Verein Jesus Family
Verwendungszweck: 
Mission Tanzania
oder Familie Salvisberg

IBAN (CHF): CH21-0900-0000-1500-0367-2
SWIFT/BIC: POFICHBEXXX

Adresse:
Riedmühlestrasse 21
8545 Rickenbach Sulz, Schweiz

Konto: Verein Jesus Family
Verwendungszweck: 
Mission Tanzania
oder Familie Salvisberg

IBAN (Euro): CH36-0900-0000-1580-0803-6
SWIFT/BIC: POFICHBEXXX

Adresse:
Riedmühlestrasse 21
8545 Rickenbach Sulz, Schweiz


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Joël Salvisberg

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